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  Geheimnisse der Pyramiden
 
Die Kraft der Pyramiden     

UFO Report - Das Geheimnis der Pyramiden (Video anschauen)

Von Lars A. Fischinger


Hat die Form der Pyramide "übersinnliche Kräfte", wie es in Esoterik-Kreisen seit Jahrzehnten behauptet wird? Wirken sich "Pyramiden-Energien" auch auf Materie aus?

Seit mindestens 4500 Jahren ist der Menschheit die Form der Pyramide bekannt. Damals, in der IV. Dynastie des alten Ägypten, erbauten die drei Pharaonen Cheops, Chephren und Mykerinos die drei Pyramiden von Gizeh. Das letzte der sieben Weltwunder, das heute noch existiert und zugleich auch das älteste. Die erste "perfekte Pyramide" ist noch älter und steht in Daschur. Sie wird "Rote Pyramide" genannt.

Gigantische Bauten aus Stein, die bis zu 147 Meter in den Himmel ragen. 220 Meter Kantenlänge hat die Pyramide des Pharao Cheops, die größte Pyramide der Erde und zugleich ein Zankapfel zwischen Archäologen und Hobbyforschern. Zahllose Fragen sind rund um das Thema Pyramiden noch immer offen. Es ist bis heute nicht gänzlich geklärt, wie die Ägypter ihre gewaltigen Monumente erbauten.

Und noch immer ist ungeklärt, was die Baumeister der Pharaonen mit ihren Bauten eigentlich aussagen wollten. Die Archäologie hat in den letzten 100 Jahren zahlreiche neue Erkenntnisse rund um die Pyramide ans Licht gebracht. Aber sie hat auch viele Fragen aufgeworfen. Für die Ägyptologen sind die Pyramiden die steinernen Grabanlagen der Pharaonen. Hier fanden sie ihre letzte Ruhe und warteten auf die Wiedergeburt in den Sternen bei den Göttern.

Andere verweisen darauf, dass es nicht bewiesen ist, dass hier Pharaonen bestattet wurden. Vielmehr, so argumentieren vor allem die Vertreter der Grenzwissenschaft, seien die Pyramiden mehr als Gräber gewesen. Vielleicht treffen sogar die uralten Mythen und Legenden zu, dass es versteckte Räume und Kammern geben könnte, in denen das Wissen einer unbekannten Kultur verborgen liegt.

Wieder andere aus dem esoterischen Lager sehen in den Pyramiden eine Art "kosmische Energiemonumente". Unbekannte Energien sollen hier wirken; auch auf den Menschen.

Geheimnisvolle Kräfte?


In Esoterikkreisen ist vor allem seit dem Boom in den siebziger Jahren die These weit verbreitet, dass die Form der Pyramiden kosmische Strahlungen bündeln, verstärken und freisetzen kann. Vor rund 30 Jahren versuchten Autoren wie Bil Schul und Ed Pettit ("The Secret Power of Pyramids"), Serge V. King ("Pyramid Energy Handbook") oder auch May Thoth und Greg Nielsen ("Pyramid Power") und andere nachzuweisen, dass die Form der Pyramide nachweisbare Auswirkungen auf die unterschiedlichsten Dinge in ihrem Inneren hat.

Berühmt ist vor allem der Autor Patrik Flanagan mit seinem Buch "Pyramid Power" (1973) geworden, das sich mehr als 1,5 Millionen mal verkaufte. Angeblich schrieb er das Buch in nur einer Woche.

Flanagan forschte seit Ende der sechziger Jahre an den Pyramiden. Insgesamt will er 33-mal in Ägypten zu Forschungszwecken gewesen sein und veröffentlichte seine Erkenntnisse in zahlreichen Aufsätzen. Er war sicher, dass "biokosmische Energie" in den Pyramiden wirken würde. Andere Bezeichnungen für ein und die selbe Energie waren seiner Meinung nach Orgon, Chi, Prana, bioplasmische Energie, N-Strahlen oder auch psychotronische Energie
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Grundaussage seiner und anderer Thesen war, dass diese rätselhafte, esoterische Energie Materie beeinflussen kann. Und die Alten Ägypter, große Baumeister der Pyramiden, wussten von diesen Effekten. Die Form der Pyramide würde diese Energie bündeln.

Auch auf Menschen, so die Überzeugung esoterischer Kreise, hat diese Energie Auswirkung. Sie würde Lebensenergie beeinflussen und vor allem verstärken und sie angeblich die Aura eines Menschen verändern. Stress würde abgebaut, Lebensmut kommt zurück und körperliche Leiden werden gelindert.

Pyramiden Power-Experimente

Die Anhänger der Pyramiden-Kraft-These sind überzeugt, dass es nicht auf die Größe der Pyramide ankommt. Auch kleine pyramidenförmige Strukturen bündeln die Pyramiden-Energie. In einschlägigen Magazinen und in Esoterikshops kann man sogar Pyramidengestelle aus Metall in den unterschiedlichsten Größen kaufen. Es gibt kleine Pyramiden aus Draht oder Plexiglas, die man sich auf den Kopf setzen und es gibt große Modell unter die man sich komplett setzen kann. Alles angeblich, um die Lebenskraft zu verstärken.

Natürlich gab und gibt es auch Versuche, diese mythischen Energien nachzuweisen. Hier wurde vor allem der aus Tschechien stammende Ingenieur Karl Drbal. Er experimentierte im Februar 1949 mit einer kleinen Kartonpyramide, die der großen Pyramide von Gizeh nachempfunden war. In ihr verstaute er eine stumpfe Rasierklinge. Zu seinem Erstaunen war nur 24 Stunden später die Klinge wieder scharf.

Diesen Versuch wiederholte er immer wieder und konnte sich 50 Tage lang täglich mit ein und derselben Klinge rasieren. Bis zum Juli 1954 führte er seine sonderbaren Versuche weiter, bei dem jede Einwegklinge im Durchschnitt 105-mal benutzt werden konnte. 1959 bekam Karl Drbal auf seine "Vorrichtung zur Aufrechterhaltung der Schärfe von Rasierklingen und Rasiermessern" in Prag das tschechoslowakische Patent Nr.91304 ausgeschrieben.

Auch Erich McLuhan baute in seinem Haus in London (Ontario, Kanada) eine rote, den klassischen Pyramidenmaßstäben entsprechende, 18 Zoll hohe Pyramide nach. In etwa der Mitte befestigte er ein Gestell, auf dem er ein frisches Stück Steak und eine stumpfe Rasierklinge platzierte. Nach 20 Tagen zeigte das Steak keinerlei Verwesungserscheinungen, die Rasierklinge jedoch war angeblich nach zwei Wochen wieder scharf.

Auch andere Menschen machten diese Versuche nach. Beispielsweise Hans Joachim Höhn, der in dem Magazin Esotera 1973 berichtete, er habe eine Rasierklinge 196-mal benutzen können, die er in einer 22,2 Zentimeter hohen und 15 Zentimeter breiten Pyramide platziert hatte.

Versuche in jüngster Zeit, die im Frühjahr 2006 auch im Fernsehen zu sehen waren, diese Experimente zu bestätigen, schlugen alle fehl. Unter wissenschaftlicher Aufsicht wurden beispielsweise Äpfel unter sterilen Bedingungen geteilt und eine Hälfte in die Pyramide und die andere außerhalb der Pyramide gelegt. Ebenso Rasierklingen. Das Ergebnis war deutlich: Die Äpfel hielten sich nicht, die Klinge blieb stumpf – es gab keine wundersamen Kräfte der Pyramide, die irgendwie auf die Versuchsobjekte einwirken.

Ungeachtet dessen schwören andere Experimentatoren, dass ihre Versuche gelungen sind.
 
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